Von alltäglichen Übergängen

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Bei alltäglichen Übergängen, wie etwa dem Wechsel der Straßenseite, ist es sinnvoll vorab zu gucken wo wir hinwollen. Auf der Straße kann es gefährlich werden, wenn wir ziellos im Zickzack umher laufen.

Völlig selbstverständlich und nebenbei haben wir gelernt folgende Fragen zu beantworten, bevor wir die Straße überqueren:

🛣️ Wie komme ich am besten und sichersten über die Straße? Ist das die richtige Stelle für mich? 🛣️ Wie gehe ich über die Straße? Kann ich direkt los oder sollte ich warten? Kann ich langsam gehen oder muss ich rennen? 🛣️ Wo möchte ich hin und ist das der einzige Weg zu meinem Ziel?

Manches Mal klappt es gut, ein anderes Mal finden wir uns völlig erschöpft, fluchend und gehetzt mitten auf der Straße wieder und wundern uns überrascht was eigentlich passiert ist.

Bei allen Übergängen in unserem Leben läuft das genauso.

Je bewusster wir alltägliche Übergänge, z. B. den Weg zur Arbeit oder die Einschlafbegleitung des Kindes gestalten, desto entspannter bleiben wir. Je bewusster wir besonderen Übergängen, wie einem Jobwechsel oder einem Umzug Raum geben, desto besser geht es uns mit all unseren Gefühlen während des Übergangs.

Und so stehen wir manchmal am Bordstein, sind möglicherweise zögernd, wütend oder unmotiviert. Wir spüren einen Widerstand in uns, ärgern uns über Straßen ansich oder stellen uns selbst in Frage.

Was brauchen wir dann? Einfühlung in uns selbst und Klarheit.

Diese Fragen können dabei helfen:

🛣️ Möchte ICH eigentlich über diese Straße? 🛣️ Warum möchte ich über die Straße gehen? Welche Motivation steckt dahinter? 🛣️ Wann fühlt es sich für mich stimmig an zu gehen? 🛣️ Ist es auch in Ordnung hier zu bleiben? 🛣️ Wen oder was brauche ich für den Gang über die Straße? Möchte ich alleine oder gemeinsam gehen?

Erste Veröffentlichung: 27.04.2023